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Betontod & Special Guest

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Revolution - Tour 2017

Datum:
Freitag, 08.12.2017
Location:
Aladin
Einlass:
19:00 Uhr
Beginn:
20:00 Uhr
Vorverkauf:
27,50 € (Ticket kaufen)
Abendkasse:
30,00 €

„Der Mainstream wird uns niemals mögen… Und das ist auch gut so!“  Was Texter und Komponist Frank Vohwinkel mit diesem kurzen Statement sagt ist die Essenz aus mittlerweile einem Vierteljahrhundert Realität in der sich die Band befindet und wohl fühlt. Niemals im Radio stattzufinden, niemals diese mediale Unterstützung durch TV Auftritte zu bekommen und trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen das Gefühl zu haben alles richtig gemacht zu haben, das ist es was diese Band ausmacht. Dieser Bandname, an dem man nicht vorbei kommt, ob man will oder nicht. Diese Band mischt weiter die Musikszene auf und gibt am 17.12.2016 als Jahresabschluss ihr größtes Konzert in der Mitsubishi Electric Hall in Düsseldorf. Warum? „Weil wir Bock drauf haben und weil wir zeigen wollen, das es auch ohne diesen ganzen Musik- und Promozirkus funktioniert. Das jede junge Band, die das sieht denken kann Wenn die das schaffen, dann können wir das auch, auf eine andere Art und Weise! Wir treten dem Mainstream damit mal gehörig in den Arsch! Das ist unser Antrieb.“

Aus dem einstigen Traum von fünf Schülern aus dem nordrhein-westfälischen Rheinberg ist mittlerweile ein feines mittelständisches Unternehmen geworden, dessen aktuelles Album „Traum von Freiheit“ auf Platz 11 und das Vorgängeralbum „Entschuldigung für Nichts“ 2012 auf Platz 10 der deutschen Charts landete.

Was wie ein Übernacht-Erfolg klingt, ist allerdings das Ergebnis harter Arbeit und vor allem der Glaube an die Möglichkeit, mit eigenständiger Musik und kritischen Texten ein, nein, besser: sein eigenes Publikum zu erreichen. „Am Anfang mussten wir selbst noch viel lernen“, gibt Vohwinkel zu. Warum sollte es auch anders sein? Wenn fünf Freunde eine Band gründen wollen, ohne irgendwelche Instrumente zu beherrschen, bietet sich nur eine Musikrichtung an: Punkrock.

Und in einer Zeit, in der sich die Musikszene vielleicht zum letzten Mal vor der digitalen Revolution um die Jahrtausendwende gewaltig verändert, stehen die Chancen nicht schlecht: Anfang der Neunziger wird die Plastikwelt des vorherigen Jahrzehnts endgültig zu Grabe getragen, mit dem Seattle-Sound und Grunge-Bands wie Nirvana und Pearl Jam steht die Musik, nicht das Image wieder im Vordergrund. Auf diesem Nährboden wächst und gedeiht auch das zweite Comeback der Neunziger: Punkrock ist wieder en vogue! US-Bands wie Green Day und Offspring geben dem Underground ein ehrliches Gesicht, in Deutschland kommt eine der bedeutendsten Punk-Bands wieder zusammen: Mit der Wiedervereinigung und dem grandiosen Comeback der Die Ärzte aus Berlin und dem anhaltenden Erfolg der Toten Hosen aus Düsseldorf ist auch der Deutsch-Punk endgültig etabliert.

Wer sich in dieser aufregenden Zeit zum Ziel setzt, eine Band zu gründen, hat viele Vorteile. Auch wenn es zehn Jahre dauert, bis Betontod aus ihrer Leidenschaft eine Profession gemacht haben – das Ergebnis spricht für sich. Wer in Eigenregie über 1000 Konzerte organisiert, 7 Studio- und 3 Live-Alben veröffentlich hat, der macht viel richtig. Wer als Punkband zweimal auf dem größten Metal-Festival der Welt in Wacken gespielt, der hat genug Selbstbewusstsein, um den Nachfolger eines Top 10-Albums anzugehen und den nächsten Schritt zu machen. „Wir haben uns auf unsere Wurzeln besonnen“, erklärt Vohwinkel die neue Marschrichtung, „und uns speziell das dritte Album „Schwarzes Blut“ als Vorbild genommen.“ Beim aktuellen Album „Traum von Freiheit“, das im Februar 2015 erschienen ist, gibt es mit Vincent Sorg (Tote Hosen, In Extremo, Donots u.a.) nicht nur den altbekannten Produzenten, sondern auch die bekannten eingängigen Punk- und Rock-Elemente der Vergangenheit, diesmal allerdings auch mit viel Metal-Anteil. Es dürfte das reifste Album der Rheinberger werden.

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